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| AKTIV Frauen in Baden-Württemberg - Ausgabe
30 - 3/2005 |
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| Themen und Projekte aus dem
Sozialministerium
Fachbeirat
Gender Mainstreaming
Der Fachbeirat Gender Mainstreaming wurde am 15.5.2003 vom Sozialministerium eingesetzt.
Folgende Aufgaben und Funktionen wurden ihm übertragen: Er soll die Landesregierung
bei der Einführung von Gender Mainstreaming in der Landesverwaltung
unterstützen, er dient dem gegenseitigen Informationsaustausch und von ihm sollen
Impulse ausgehen für die Anwendung von Gender Mainstreaming in anderen Organisationen.
Im Juli 2004 legte der Fachbeirat ein Positionspapier vor, das Eingang in eine
Kabinettsvorlage fand (s. AKTIV Heft 26). Gegenwärtig wirkt der Fachbeirat beratend bei
der Erarbeitung eines "Kommunalen Konzepts Gender Mainstreaming“ mit, das von
Städtetag, Landkreistag und Gemeindetag unter Federführung des Ministeriums für
Arbeit und Soziales erstellt wird.
Als ständige Mitglieder gehören dem Fachbeirat an:
drei Vertreterinnen des Landesfrauenrats Baden-Württembergs:
und je eine Vertreterin der/des:
sowie eine Genderforscherin:
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Projekte
KONTAKT
zum Ministerium
für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg
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E-Mail-Mentoring im MINT-Bereich
(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik)
es fehlen ihnen geeignete Rollenmodelle. Das führt dazu, dass sie in diesem Bereich
stark unterrepräsentiert sind. Das CyberMentor-Programm versucht, diese Defizite
zu kompensieren.
Das Projekt, das von der Universität Ulm wissenschaftlich begleite wird, richtet sich
an Schülerinnen ab elf Jahren. Sie stehen über ein Schuljahr hinweg in wöchentlichem
E-Mail-Kontakt mit Frauen, die in der Wirtschaft (z.B. Ingeneurinnen), Wissenschaft
(z.B. Professorinnen) oder Lehre (z.B. Lehrerinnen) im MINT-Bereich tätig sind. Diese
Kontakte können dazu genutzt werden, über Schule, Studium und Berufsmöglichkeiten
oder allgemein über MINT- Themen zu diskutieren.
Auf einer Internetplattform mit Forum können sich die teilnehmenden Schülerinnen
und Mentorinnen kennen lernen und in größerer Runde in Diskussion treten. Jeden
Monat erscheint eine Internetzeitung mit Artikeln, Buchtipps und Rätseln zum MINTBereich.
Ferner finden Offline-Treffen der Teilnehmerinnen und Schulungen für Mentorinnen
und Schülerinnen statt.
Für die erste Phase von September 2005 bis September 2006 wurden 107 Schülerinnen-
Mentorinnen-Paare gebildet. Im darauf folgenden Schuljahr werden weitere 200
Paare zusammengestellt.
Weitere Informationen zu CyberMentor unter:
www.cybermentor.de |
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„Chatten ohne Risiko“ Aktualisierte Broschüre
Die Broschüre beschreibt Jugendschutzprobleme in Chat-Räumen des Internets und zeigt, wo Kinder und Jugendliche
vor Übergriffen geschützt sind. Dazu hat jugendschutz.net,
die gemeinsame Stelle der Länder für Jugendschutz in Telemedien,
die wichtigsten Chats untersucht und Kinder über
ihre Erfahrungen befragt. Eltern und Pädagogen finden in der
Broschüre anschauliche Hintergrundinformationen und eine
Bewertung der Sicherheit der wichtigsten Chats.
Die Broschüre erhalten Sie kostenlos bei den Kreismedienzentren
in Baden-Württemberg, Einzelexemplare bei der Aktion
Jugendschutz und beim Sozialministerium,
E-Mail: info@ajs-bw.de; pakete@sm.bwl.de |
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Infos zum Platzverweis
in sieben Sprachen übersetzt
Das Ministerium für Arbeit und Soziales hat Informationsmaterialien
zum Platzverweis bei häuslicher Gewalt erstellt. Diese
richten sich an Betroffene und enthalten auch Tipps und Antworten
zu häufig gestellten Fragen zu den Bereichen polizeilicher
Platzverweis, zivilrechtlicher Schutz, Beratung und Strafverfahren.
Die Informationen wurden in sieben Sprachen übersetzt:
griechisch, italienisch, kroatisch, serbisch, polnisch, russisch
und türkisch. Die Übersetzungen können als Grundlage für
die Erstellung regionaler Informationsblätter dienen und durch
die Adressen der örtlich zuständigen Stellen ergänzt werden.
Download unter: www.sozialministerium.de/de/Platzverweis_
in_Faellen_haeuslicher_Gewalt/80757.html |
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Stiftung „Kinderland Baden-Württemberg“
„Baden-Württemberg soll zum kinderfreundlichsten Land in
Deutschland“ werden, so Ministerpräsident Günther H. Oettinger
MdL in seiner Regierungserklärung Ende April 2005.
Ein erster Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel ist die Gründung
der Stiftung „Kinderland Baden-Württemberg“, die am
2. Oktober 2005 im Rahmen eines großen Kinderfestes in der
Villa Reitzenstein erfolgte. Die Stiftung „Kinderland Baden-
Württemberg“ ist eine rechtlich unselbstständige Stiftung der
Landesstiftung Baden-Württemberg mit einem Stiftungskapital
von über 50 Mio. Euro. Auch Privatpersonen haben bereits
finanzielle Beiträge geleistet. Die Erträge des Stiftungskapitals
(jährlich etwa 2 Mio. Euro) können in innovative Projekte und
Maßnahmen investiert werden, die den Ausbau kinder- und
familienfreundlicher Strukturen im Land fördern. |
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