Sind Haferflocken zum Frühstück gesund?

Nur bei wenigen Lebensmitteln kann bedenkenlos gesagt werden, dass sie gesund sind. Die Haferflocken gehören jedoch definitiv dazu. Als Frühstück eigenen sie sich besonders gut, denn dann können sie für den ganzen Tag Energie liefern. Ein weiterer Pluspunkt besteht darin, dass sie vielfältig kombiniert werden können. Daneben sind sie einfach zu zubereiten und kostengünstig. Im Folgenden soll ausführlich darauf eingegangen werden, warum sie das perfekte Frühstück sind.

Das macht die Haferflocken so gesund

Haferflocken sorgen für eine sehr gute Sättigung. Es gibt hierbei drei unterschiedliche Getreidearten zu unterscheiden. Sie können als kernige, zarte oder Kleinblatt- Haferflocken gekauft werden. Die Haferflocken werden besonders gerne als Haferbrei verzehrt. Dieser nennt sich dann Porridge. Aber auch als Müsli oder als Zutat für Backwaren eigenen sich die Haferflocken. All diesen Varianten sind ausgesprochen gesund. Denn die Nährstoffbilanz könnte kaum besser sein. Die Haferflocken haben einen hohen Anteil an Ballaststoffen und Mineralien. Besonders Magnesium, Zink, Eisen und Phosphor sind enthalten. Damit macht dieses Frühstück nicht nur satt, sondern versorgt den Körper auch noch mit allerlei wichtigen Stoffen. Besonders zum Start in den Tag, eigenen sich die Flocken somit. Natürlich kommen auch die Vitamine nicht zu kurz. Hafer ist schließlich dafür bekannt, einen sehr hohen Anteil an Vitamin B1 und B6 zu haben.

Dafür, dass es sich um ein Getreide handelt, ist auch der Proteinanteil sehr hoch. Deshalb sind die Flocken bei Sportlern ausgesprochen beliebt. Der Fettgehalt ist hingegen eher gering. Somit belastet dieses Frühstück nicht zu sehr.

1. Der hohe Anteil an Ballaststoffen

Wie bereits erwähnt, können die Haferflocken als Frühstück bereits durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen überzeugen. Besonders der Ballaststoff Beta-Glucan wirkt sich positiv aus, da er den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel senken kann. Auch die Reaktion des Insulinspiegels ist positiv. Durch den langsamen Anstieg tritt ein langanhaltendes Sättigungsgefühl ein. Besonders für Diabetiker sind die Haferflocken deshalb als Frühstück geeignet. Der Ballaststoff Beta-Glucan sorgt außerdem für die Produktion von einem Gelfim. Dadurch wird der Magen langsamer entleert. Das Sättigungsgefühl hält länger an, was wiederum dazu führt, dass die nächste Mahlzeit leichter und kleiner ausfällt. Wer Gewicht verlieren möchte, sollte deshalb auf dieses Frühstück zurückgreifen. Auch die Freisetzung des Hormons Peptidhormon YY (PYY) unterstützt das langanhaltende Sättigungsgefühl.

2. Den Cholesterinspiegel mit Haferflocken senken

Viele Herzerkrankungen lassen sich auf einen zu hohen Cholesterinspiegel zurückführen. Auch hier kann sich der Ballaststoff Beta-Glucan positiv bemerkbar machen. Denn er sorgt dafür, dass der Cholesterinspiegel deutlich gesenkt werden kann. Dieser Effekt wird dadurch begründet, dass durch die Zufuhr mehr cholesterinhaltige Galle aus dem Körper ausgeschieden wird. Damit der Cholesterinspiegel effektiv gesenkt werden kann, müssen mindestens 40 Gramm Haferflocken verzehrt werden.

Die Haferflocken enthalten außerdem Antioxidantien. Wer diese regelmäßig zu sich nimmt, kann verhindern, dass sich seine Arterien entzünden oder verstopfen. Dadurch kann das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden gesenkt werden. Gleiches gilt für das Schlaganfallrisiko.

3. Haferflocken zur Behandlung von Diabetes

Auch Personen mit Diabetes Typ 2 können von dem Haferflocken Frühstück profitieren. Schließlich leiden sie an einem stark erhöhten Blutzuckerspiegel und meist auch an Übergewicht. Ein gesundes Frühstück hilft dabei, dieses anzugehen und zu reduzieren. Die Empfindlichkeit gegenüber des Insulins kann durch den Verzehr der Haferflocken verbessert werden. Auch das liegt wiederum an dem Ballaststoff Beta-Glucan. Denn durch den Effekt, dass der Magen langsamer entleert wird, wird weniger Glucose vom Blut absorbiert.

4. Haferflocken gegen unangenehme Verstopfungen

Wer Probleme mit seinem Magen oder seinen Darm hat, der sollte ebenfalls auf die Haferflocken zurückgreifen. Als Frühstück eigenen sie sich sehr gut, um aufkommende Verdauungsprobleme zu bekämpfen. Besonders bei älteren Menschen treten diese häufig auf. Sie profitieren somit am meisten von diesem Frühstück. Außerdem besteht die Alternative nicht selten in Abführmitteln. Doch die Einnahme von solchen chemischen Medikamenten kann in vielen Fällen durch eine einfache Suppe aus Haferflocken umgangen werden. Sehr empfehlenswert ist es, die Suppe regelmäßig einzunehmen und nicht erst wenn die Verstopfung akut ist. Dadurch können die Flocken ihre volle Wirkung entfalten und für eine gesunde Darmflora sorgen.

5. Haferflocken liefern wertvolle Antioxidantien

Wer auf einen gesunden Körper Wert legt, der weiß wie wichtig die Antioxidantien sind. Durch sie wird der Blutdruck gesenkt, indem die Blutgefäße erweitert werden. Das Blut kann dadurch besser fließen. Auch Entzündungen oder Juckreize werden durch die Einnahme von Antioxidantien vorgebeugt. Der Schutz von freien Radikalen wird ebenfalls unterstützt. Letztendlich wirken sich die Antioxidantien auch positiv auf die Alterung des Gewebes aus. Es wird also straffe und schöne Haut haben möchte, macht mit diesem Frühstück alles richtig. Die im Hafer enthaltenen Zytokine regulieren das Zellwachstum. Dadurch kann die Entzündung von Arterien sehr gut behandelt und Arteriosklerose vorgebeugt werden.

6. Haferflocken gegen Asthma

Dass Haferflocken gegen Asthma bei Kindern helfen kann, wissen nur die wenigsten. Wenn ein Kind unter Asthma leidet, handelt es sich üblicherweise um eine chronische Erkrankung. Die Atemwege sind entzündet, was sich in ständigem Husten und Keuchen äußert. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu akuter Atemnot kommen. Studien belegen, dass die Wahrscheinlichkeit an Asthma zu erkranken für ein Kleinkind deutlich geringer ist, wenn es regelmäßig Vollkornprodukte zu sich nimmt. Ein weiterer positiver Effekt kann ebenfalls genutzt werden. Das Kind lernt von Anfang an, wie ein gesundes Frühstück aussieht. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind später selbst auf eine gesunde Ernährung achtet.

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