„Wir können alles?! 2012“ Projektförderung in der Mädchenarbeit / Berufswahl
Mädchen entscheiden sich noch immer bei der Wahl von Ausbildungsstellen für klassische Frauenberufe. Wir wollen sie mit Projekten an das gesamte Spektrum der Berufe heranführen und so die Berufsorientierung von Mädchen erweitern.
Im Rahmen des Programms „Wir können alles?! 2012“ werden durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren auch im Jahr 2012 wieder Mädchenprojekte im Bereich der Berufswahlorientierung gefördert, die sich mit entsprechenden Angeboten an der Lebenswelt von Mädchen orientieren. Die Projekte sollen Mädchen möglichst in jungen Jahren ansprechen, wenn durch Rollenzuschreibung noch wenig Einengung besteht. Wesentlich für die Förderung sind die jeweilige mädchenspezifische Anleitung und die Nachhaltigkeit des Projekts.
Besonders, aber nicht ausschließlich, sind Projekte erwünscht, die einen oder mehrere der folgenden Aspekte berücksichtigen:
• Förderung der Auseinandersetzung mit der eigenen Lebens- und Berufsplanung
• Gewinn von Kompetenzen, die für den Übergang in Ausbildung oder Beruf relevant sind
• Schaffung von Möglichkeiten, sich in verschiedenen berufsbezogenen Tätigkeitsfeldern auszuprobieren
• Förderung der Erweiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen und jungen Frauen
• Unterstützung von Mädchen und jungen Frauen im Übergang in Ausbildung oder Beruf
• Vernetzung und Qualifizierung von Akteur/innen vor Ort, die für die Berufswahlorientierung von Mädchen relevant sind
Für die Projekte können Landesmittel bis max. 5.000 Euro beantragt werden. Förderfähig sind dabei alle für das Projekt unmittelbar anfallenden Kosten. Nicht finanziert werden größere (technische) Anschaffungen. Eine Eigenbeteiligung in Höhe von ca. 10 % der Gesamtkosten ist erforderlich.
Die beantragten Projekte müssen im Jahr 2012 beginnen. Die Laufzeit der Projekte beträgt maximal 12 Monate. Allerdings können Projektträger auch Nachfolgeprojekte beantragen, um die Ergebnisse besonders nachhaltig in die Praxis zu integrieren oder ausgewählte Aspekte des Projekts zu vertiefen. Eintägige Veranstaltungen werden nicht bezuschusst.
Für Fragen zu den Projektinhalten und zur Antragstellung stehen Frau Sammet von der LAG Mädchenpolitik, Tel. 0711 8382157, info@lag-maedchenpolitik-bw.de, und Frau Büchling vom Sozialministerium, Tel. 0711 7776227, buechling.sm@onlinehome.de, zur Verfügung.
Antragstellung:
Projektanträge sind bis spätestens 30. MÄRZ 2012 beim Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg, Referat 21, Schellingstr. 15, 70174 Stuttgart einzureichen (parallel dazu auch per E-Mail an: buechling.sm@onlinehome.de. Eine Mehrfertigung der Anträge ist an die Geschäftsstelle der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg, Siemensstr. 11, 70469 Stuttgart zu übermitteln, die das Ministerium bei der Entscheidung über die Projektanträge fachlich berät.
Antragsformulare finden Sie unter:
www.sozialministerium-bw.de > Chancengleichheit von Frauen und Männern > Berufswahl und Ausbildung > „Wir können alles?! 2012".
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Neues AKTIV-Heft zum Thema
"Gender Mainstreaming an Hochschulen in Baden-Württemberg" ist das aktuelle Thema der frauen- und gleichstellungspolitischen Zeitschrift "AKTIV - Frauen in Baden-Württemberg". Wie es um die Gleichstellung an Hochschulen in Baden-Württemberg bestellt ist, erläutert Claudia Pralle vom Wissenschaftsministerium in ihrem Leitartikel. Darüber hinaus werden Strategien einzelner Hochschulen, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen vorgestellt.
Das 54. AKTIV-Heft ist aber auch die letzte Ausgabe im bisherigen Format. Um Sie auch weiterhin über aktuelle Themen der Frauen- und Gleichstellungspolitik zu informieren, arbeiten wir derzeit an einem neuen Konzept und einem neuen Format. Wir werden alle bisherigen Leserinnen und Leser informieren, wenn wir mit unserer neuen Zeitschrift starten und danken Ihnen für Ihr Interesse!
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