Frauen in Führungspositionen? An kompetenten, gut ausgebildeten Frauen herrscht auch in Baden-Württemberg kein Mangel. Allerdings: noch viel zu selten sind sie bisher auch in den oberen Führungsetagen anzutreffen.
Der Aufstieg von Frauen in Führungspositionen ist für die Durchsetzung der tatsächlichen Gleichberechtigung von Frauen und Männern von entscheidender Bedeutung. Je größer der Anteil der Frauen in Führungspositionen ist, desto eher werden bei gesellschaftlichen Entwicklungs- und Mitwirkungsprozessen die Erfahrungen, Fähigkeiten und Lösungsansätze von Frauen gleichberechtigt berücksichtigt werden.
Deshalb stellen wir Ihnen in diesem Heft eine Reihe von Frauen in Führungspositionen aus den unterschiedlichsten Bereichen in Baden-Württemberg vor. Und gerne greife ich hier die Forderung von Frau Prof. Dr. Jutta Limbach, Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, in diesem Heft (S. 5) auf: "Wir Frauen müssen uns miteinander und füreinander bewegen, damit sich auch für unsere Sache etwas bewegt."
Dazu gehören auch Strategien wie Vernetzung oder Mentoring, für die AKTIV - neben Qualifizierungsange-boten und Initiativen für zukunftsweisende Arbeitszeit-gestaltungen - Beispiele darstellt.
Von ebenso zentraler frauenpolitischer Bedeutung ist die Teilhabe von Frauen an politischen Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen.
Deshalb ist AKTIV vor einem Jahr in Heft 1 mit dem Schwerpunktthema "Frauen in die Politik" gestartet. Und deshalb freue ich mich besonders, Ihnen heute in AKTIV mit einer Sonderbeilage unsere Kampagne zur Kommunalwahl 1999 "Politik ohne Frauen - fehlt die bessere Hälfte" vorzustellen.
Ich freue mich über viele Mitstreiterinnen bei der Politikkampagne. Gemeinsam wollen wir dem Ziel näher kommen, daß Frauen an allen Schaltstellen gleichberechtigt beteiligt sind.





