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| AKTIV Frauen in Baden-Württemberg - Ausgabe
47 - 1/2010 |
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| Themen und Projekte aus dem
Sozialministerium
Gendergerechte
Sprache
Zu einem am Ziel der Chancengleichheit von Frauen und Männern orientierten Verwaltungshandeln
gehört es insbesondere auch, dass die Sprache, die verwendet wird,
geschlechtergerecht ist. Obwohl es in der Landesverwaltung hierzu verbindliche Vorgaben
gibt, wird dieser Aspekt im täglichen Verwaltungshandeln erfahrungsgemäß immer wieder
aus dem Blick verloren.
Um den Beschäftigten eine Hilfestellung zu geben, hat das Ministerium für Arbeit
und Soziales gemeinsam mit der Projektgruppe Gender Mainstreaming nunmehr ein
kompakt gehaltenes Merkblatt zur Verwendung einer geschlechtergerechten Sprache
erarbeitet, das von der Lenkungsgruppe Gender Mainstreaming gebilligt worden ist.
In der Lenkungsgruppe sind die u. a. für Personal zuständigen Abteilungsleiterinnen
und Abteilungsleiter aller Ministerien im Land vertreten. Die Lenkungsgruppe verantwortet
die strategischen Maßnahmen. Auf der operativen Ebene wurde die interministerielle
Projektgruppe Gender Mainstreaming eingerichtet, die etwa viermal
jährlich tagt und in der die Aktivitäten in den Ministerien koordiniert und ressortübergreifende
Maßnahmen abgestimmt sowie Entscheidungen der Lenkungsgruppe
vorbereitet werden.
Das Merkblatt findet sich unter:
www.sozialministerium-bw.de (Pfad: Themen: Chancengleichheit von Frauen und
Männern > Gender Mainstreaming > Infomaterial und Downloads) |
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Projekte
KONTAKT
zum Ministerium
für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg
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„Wir können alles?!“
Förderprogramm 2010
Auch in diesem Jahr können beim Ministerium für Arbeit und Soziales wieder Anträge zur
Verbreiterung des Berufswahlspektrums von Mädchen gestellt werden. Gefördert werden
bevorzugt Projekte, die die Mädchen in möglichst jungen Jahren ansprechen und sich an
der Lebenswelt der entsprechenden Altersgruppe orientieren.
Die beantragten Projekte müssen im Jahr 2010 beginnen und sollten höchstens 12
Monate laufen. Projektträger können auch „Follow-up-Projekte“ beantragen, um die
Ergebnisse besonders nachhaltig in die Praxis zu integrieren oder ausgewählte Aspekte des
Projekts zu vertiefen. Eintägige Veranstaltungen werden nicht bezuschusst.
Für Fragen zu den Projektinhalten und zur Antragstellung steht wieder Frau Sammet
von der LAG Mädchenpolitik zur Verfügung (E-Mail: info@lag-maedchenpolitik-bw.de,
Fon: 07 11/8 38 21 57).
Die Projektanträge sind bis spätestens 31. März 2010 beim Ministerium für Arbeit und
Soziales Baden-Württemberg, Frau Büchling, Schellingstr. 15, 70174 Stuttgart einzureichen
(E-Mail: karin.buechling@sm.bwl.de, Fon: 07 11/1 23-53 22). Eine Mehrfertigung der
Anträge bitten wir an die Geschäftsstelle der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg,
Siemensstr. 11, 70469 Stuttgart zu übermitteln. |
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Neue Internetplattform für Girls Do Tech
Projekte in Baden-Württemberg
Eine neue Internetplattform bietet seit Ende letzten Jahres einen Überblick über die
Vielzahl der Mädchen-Technik-Projekte im Land. Ziel ist es, bestehende Angebote transparent
werden zu lassen. Veranstalterinnen und Veranstalter sollen die Möglichkeit
erhalten, sich über andere Projekte zu informieren, Kontakt aufzunehmen und Erfahrungen
auszutauschen. Langfristig soll der Frauenanteil in technischen Berufen und Studiengängen
erhöht werden.
Mehr unter:
www.girls-do-tech.de |
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Boys´ Day 2010: Neue Partner sollen für weitere Verbreitung
und mehr Angebote für Jungen sorgen
Am 22. April diesen Jahres wird – zeitgleich mit dem Girls´
Day – zum vierten mal ein Boys´ Day in Baden-Württemberg
durchgeführt. Im letzten Jahr hatten bereits in 27 Stadtund
Landkreisen Schüler die Möglichkeit, eher männeruntypische
Berufe zu erkunden.
Den Boys’ Day weiter zu verbreiten, sollen Städte-,
Gemeinde- und Landkreistag, Liga der freien Wohlfahrtspflege,
BWKG (Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft,
Verband der Krankenhäuser, Rehabilitations- und
Pflegeeinrichtungen) und die Landeszahnärztekammer beitragen.
Sie wurden erstmalig als Partner gewonnen und
wollen ihre Mitglieder in den Bereichen Soziales, Pflege und
Erziehung vor Ort mobilisieren.
Dies ist wichtig, damit Jungen an einem solchen Tag die
Gelegenheit bekommen, in Pflegeheimen, Arztpraxen oder
Kindergärten Interessen und Fähigkeiten an sich zu entdecken,
die sie vorher nicht für möglich gehalten hätten
– und für viele Kindergartenkinder waren diese männlichen
Bezugspersonen eine Bereicherung.
Mehr unter: www.sozialministerium-bw.de/de/Boys_Day/82026.html oder www.boys-day-bw.de |
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Start des Projekts „Ausstieg Zukunft“ – Ausstiegsberatung
für Prostituierte in Mittel- und Südbaden
Am 1. Dezember 2009 konnte das Projekt „Ausstieg
Zukunft“ begonnen werden. Das Projekt richtet sich an
ausstiegswillige Prostituierte in Mittel- und Südbaden, mit
dem Ziel, die Prostituierten beim Ausstieg zu unterstützen.
Insbesondere durch berufliche Qualifizierung soll ihnen
ermöglicht werden, eine dauerhafte milieuferne Beschäftigung
aufzunehmen.
Inhaltlich wie organisatorisch knüpft das Projekt an die
von den Diakonischen Werken Freiburg i. Br. und im Ortenaukreis
getragenen Fachberatungsstellen „FreiJa“ (vgl. Seite
11 von AKTIV 45) an, wodurch die bereits bestehenden
Kontakte zur Zielgruppe und zu möglichen Netzwerkpartnern
genutzt werden können.
Das Projekt ist eines von drei Modellprojekten zum Ausstieg
aus der Prostitution, die jeweils durch eine Ko-Finanzierung
von Bund und Land gefördert werden. Die Förderung
ist auf einen Zeitraum von fünf Jahren ausgerichtet. |
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