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| AKTIV Frauen in Baden-Württemberg - Ausgabe
40 - 2/2008 |
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| Themen und Projekte aus dem
Sozialministerium
Nachhaltigkeitsprojekt „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“
Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes hat das Ministerium für Arbeit und Soziales
gemeinsam mit rund 30 Beteiligten aus der Wirtschaft, aus Kommunen, Verbänden und aus der
öffentlichen Verwaltung das Startprojekt „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ durchgeführt.
Vor dem Hintergrund des prognostizierten Arbeitskräftemangels aufgrund der demografischen
Entwicklung gewinnt das Thema immer mehr an Bedeutung. Die Projektgruppe hat 24 konkrete
Handlungsempfehlungen entwickelt, die sich einerseits an Arbeitgeber richten, andererseits
aber auch auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen z.B. in der Kinderbetreuung und
der Altenpflege hinwirken. Thematisiert werden die Flexibilisierung von Arbeitszeit und –ort,
die Förderung des Wiedereinstiegs sowie Sensibilisierungsmaßnahmen, die Optimierung der
Rahmenbedingungen und unterstützende Maßnahmen. Zur Intensivierung des Theorie-Praxis-
Transfers wurden Landesmittel für die Einrichtung einer zentralen Stelle zur Verfügung gestellt.
Diese soll als Impulsgeber und Motor für eine landesweite Entwicklung das Informations-,
Beratungs- und Unterstützungsangebot für Arbeitgeber – insbesondere aus dem Non-Profit-
Bereich – verbessern und strukturelle Veränderungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
unterstützen.
Den Abschlussbericht finden Sie unter:
www.sozialministerium-bw.de >Chancengleichheit von Frauen und Männern >Vereinbarkeit
von Beruf und Familie >Nachhaltigkeitsprojekt |
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Projekte
KONTAKT
zum Ministerium
für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg
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Fonds für
Opfer von Menschenhandel
In Baden-Württemberg wurde ein Fonds für Opfer von Menschenhandel zum Zwecke der
sexuellen Ausbeutung eingerichtet. Der Fonds ist mit 100 000 € ausgestattet und wird
vom Ministerium für Arbeit und Soziales verwaltet.
Zunehmend werden Frauen unter Androhung oder Anwendung von Zwang oder Vorspiegelung
falscher Versprechungen nach Deutschland gelockt und hier zur Prostitution
gezwungen. Von der Polizei aufgegriffene Opfer des Menschenhandels sind mittellos und
in hohem Maße schutzbedürftig. Sie sind auf rasche Hilfe (geschützte Unterbringung in
räumlicher Distanz zum Tatort, einfache Ausstattung mit Dingen des persönlichen Bedarfs,
Alimentierung, Beratung) angewiesen. Diese Aufgaben übernehmen spezialisierte Fachberatungsstellen.
Bei der Kostenerstattung für die Unterbringung und die Alimentierung von
Opfern des Menschenhandels aus EU-Ländern sind in letzter Zeit erhebliche Schwierigkeiten
aufgetreten, die durch die Einrichtung des Fonds entschärft werden sollen. |
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18. Gleichstellungs- und
Frauenministerkonferenz
In diesem Jahr hat Ministerin Dr. Monika Stolz turnusgemäß den Vorsitz der Gleichstellungs-
und Frauenministerkonferenz (GFMK) übernommen. Die Konferenz ist ein wichtiges
Gremium des fachlichen und politischen Meinungsaustausches der Länder und
des Bundes. Mit Blick auf die tiefgreifenden Veränderungen durch den demografischen
Wandel und den Umbruch von der Industrie- zur Wissensgesellschaft gewinne das Thema
Chancengleichheit von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen eine ganz neue
Dimension. „Chancengleichheit ist kein „weiches“ Thema, sondern eine gesellschaftliche
Notwendigkeit. Wir werden die Zukunft nur durch ein „mehr“ an Chancengleichheit
meistern können“, so die Ministerin. Es sei ihr Ziel, gemeinsam mit den Verantwortlichen
der Länder, Strategien und Konzepte zu entwickeln, um dieses „mehr“ zu erreichen. Die
Konferenz findet am 23. und 24. Oktober 2008 in Karlsruhe statt.
Mehr unter:
www.sozialministerium-bw.de >18. GFMK |
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Girls’ Day
und Boys’ Day 2008
Am 24. April 2008 fand der Girls´ Day bereits zum achten
Mal bundesweit und zum siebten Mal in Baden-Württemberg
statt. Taggleich mit dem Girls’ Day wurde nach den
positiven Erfahrungen der Modellprojekte „Neue Wege für
Jungs“ in vier Regionen des Landes im Jahr 2007 zusätzlich
erstmals in diesem Jahr auch ein Boys’ Day durchgeführt.
Der Girls’ Day 2008 war in Baden-Württemberg wieder
ein voller Erfolg. Rund 18 000 Mädchen haben an über 1 200
Veranstaltungen teilgenommen. In Städten und Kreisen fanden
Veranstaltungen zur Erweiterung des Berufswahlspektrums von
Mädchen und jungen Frauen statt. Dies zeigt das hohe Interesse
und die Wichtigkeit eines solchen Tages. Die zentrale Koordination
des Girls’ Day hatte - wie im vergangenen Jahr - die Regionaldirektion
Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit
übernommen; die Umsetzung erfolgt durch regionale Arbeitskreise.
Der Boys’ Day 2008 fand an 17 Standorten im Land statt.
Die gute Resonanz zeigt deutlich, dass es ebenfalls wichtig ist,
Jungen und jungen Männern Berufe näher zu bringen, die sie
typischerweise nicht in die engere Wahl ziehen würden. Eine
Auswertung des Boys’ Day 2008 wird auf der Homepage der
Ministeriums für Arbeit und Soziales veröffentlicht.
Weitere Informationen unter:
www.sozialministerium-bw.de |
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Best-Practice-Beispiele
der Kommunen
Zur Unterstützung der Kommunen in der Gleichstellungspolitik
wurde im Oktober 2007 die Broschüre „Best-Practice-Beispiele zur
Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in den
Kommunen“ herausgegeben. Grundlage hierfür war eine vorherige
Befragung bei den Stadt- und Landkreisen zum Stand der Umsetzung
der §§ 23, 24 des baden-württembergischen Chancengleichheitsgesetzes
(Gesetz zur Verwirklichung der Chancengleichheit
von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst des Landes
Baden-Württemberg). Die Broschüre enthält erfolgreiche Beispiele
aus den Bereichen „behördeninterne Frauenförderung“, „externe
Frauenförderung“ sowie „Maßnahmen zur Umsetzung von Chancengleichheit
als Leitprinzip (Gender Mainstreaming)“. Zur Förderung
der Vernetzung sind in der Broschüre auch die jeweiligen
Ansprechpersonen in den Kommunen aufgeführt
Die Broschüre finden Sie als pdf-Datei unter:
www.sozialministerium-bw.de |
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