Gender Indikatoren– Initiative der GFMK
Frauenministerinnen
der Länder (GFMK) hat auf Antrag Baden-Württembergs
am 31. Mai/1. Juni 2007 in Potsdam beschlossen, ländereinheitliche
Gender Indikatoren zu entwickeln und hierfür
eine Arbeitsgruppe einzusetzen. Ziel ist es, ein ländereinheitliches
Indikatorensystem einzuführen, mit dem die
Entwicklungen im Bereich der Chancengleichheit abgebildet
werden können.
Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern
des statistischen Bundesamts, der statistischen Landesämter
und der Fachabteilungen der Länder, hat ihre Arbeit
aufgenommen. Bis zur nächsten GFMK, die am
23./24. 10. 2008 in Baden-Württemberg stattfinden wird,
sollen die ländereinheitlichen Gender Indikatoren vorliegen.
Bereits im „Aktionsprogramm Chancengleichheit (2006-
2011)“ der Beauftragten der Landesregierung für Chancengleichheit
von Frauen und Männern, Ministerin Dr. Monika
Stolz, war ein entsprechendes Projekt für Baden-Württemberg
vorgesehen. In Zusammenarbeit mit Vertretern des statistischen
Landesamts und Vertreterinnen des Fachbeirats
Gender Mainstreaming wurden Anfang des Jahres 2007
erste Indikatoren entwickelt. Diese Vorüberlegungen sind in
die GFMK-Arbeitsgruppe eingebracht worden. |