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| AKTIV Frauen in Baden-Württemberg - Ausgabe
34 - 4/2006 |
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| Themen und Projekte aus dem
Sozialministerium
Europäisches Jahr
der Chancengleichheit für alle 2007
Im Europäische Jahr der Chancengleichheit für alle 2007 soll die Bevölkerung für Fragestellungen
der Chancengleichheit und Diskriminierung sensibilisiert werden, um Verhaltens-
und Einstellungsveränderungen zu bewirken. Ziel ist es, verschiedene potenzielle
Diskriminierungsmerkmale in den Blick zu nehmen, wie Geschlecht, Rasse oder ethnische
Herkunft, Religion, Weltanschauung, Alter, Behinderung und sexuelle Orientierung.
Inhaltliche Schwerpunkte des Jahres bilden vier Themen
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Rechte – Sensibilisierung für das Recht auf Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung |
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Gesellschaftliche Präsenz – Anregung einer Debatte über Möglichkeiten, die Teilhabe bisher benachteiligter Gruppen an der Gesellschaft zu stärken |
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Anerkennung – Vielfalt würdigen und berücksichtigen |
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Respekt und Toleranz – den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern |
Das Ministerium für Arbeit und Soziales bietet allen Veranstalterinnen und Veranstaltern
an, ihre Aktivitäten zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit unter www.frauenaktiv.
de anzukündigen. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Veranstaltungen einer interessierten
Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Weitere Informationen auch unter:
http://ec.europa.eu/employment_social/equality2007/index_de.htm
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Projekte
KONTAKT
zum Ministerium
für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg
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Aktionsprogramm
Chancengleichheit
Der Ministerrat hat am 16.10.06 das „Aktionsprogramm Chancengleichheit“ beschlossen.
Das Arbeitsprogramm 2006 – 2011 der Beauftragten der Landesregierung für Chancengleichheit
von Frauen und Männern, Frau Ministerin Dr. Monika Stolz, enthält 19
Einzelprojekte zu folgenden Schwerpunktbereichen:
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Gleiche Chancen für Mädchen und Jungen |
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Vereinbarkeit von Ausbildung/Beruf und Familie |
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Anerkennung – Vielfalt würdigen und berücksichtigen |
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Potenziale und Kompetenzen |
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Strukturelle Chancengleichheit - Gender Mainstreaming |
Die Einzelprojekte werden mit Zielen, Hintergründen und geplanten Umsetzungsschritten
konkretisiert und stehen auf der Homepage des Ministeriums für Arbeit und Soziales:
www.sozialministerium.de
AKTIV wird regelmäßig über einzelne Projekte des Aktionsprogramms berichten.
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Ministerium für Arbeit und Soziales mit
Grundzertifikat audit berufundfamilie® ausgezeichnet
Anfang September wurde das Ministerium für Arbeit und Soziales mit dem Grundzertifikat
audit berufundfamilie® ausgezeichnet. Mit diesem Qualitätssiegel werden die
Bemühungen des Ministeriums als Arbeitgeber zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und
Familie gewürdigt. Mit dieser Auszeichnung übernimmt das Ministerium für Arbeit und
Soziales eine Vorbildfunktion für andere Arbeitgeber und unterstreicht damit die gleichstellungspolitischen
Ziele, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern und die
Chancengleichheit von Frauen und Männern zu fördern.
Zu den bereits umgesetzten Maßnahmen, wie z.B. die Einrichtung eines Eltern-Kind-
Büros, wurden im Rahmen des Auditierungsverfahrens weitere Vorschläge zur besseren
Vereinbarkeit von Beruf und Familie erarbeitet. Dazu gehören regelmäßige Veranstaltungen
zu familienrelevanten Themen, Schulungen für Führungskräfte und Einrichtung
eines elektronischen Kommunikationsforums. Über den Stand der Umsetzung erfolgt
jährlich eine Berichterstattung gegenüber den Auditoren. Im Sommer 2007 ist eine
öffentliche Verleihung des Zertifikats in Berlin geplant.
Weitere Informationen unter:
www.sozialministerium.de,
www.beruf-und-familie.de
und in AKTIV Nr. 15 |
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Girls’ Day 2007
Neue Wege für Jungs
Der seit Jahren in Deutschland durchgeführte Girls´ Day hat
sich als Aktionstag etabliert und bewährt, was sich an der
wachsenden Beteiligung von Firmen und Schülerinnen zeigt.
Da aber nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen
geschlechtstypische Berufe wählen, wurde bundesweit das
Netzwerk „Neue Wege für Jungs“ eingerichtet. Vereinzelt
wurden auch in Baden-Württemberg bereits Initiativen zum
Thema Berufswahlverhalten von Jungen ergriffen. Das Ministerium
für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg möchte
diese Initiativen verbreitern und dazu beitragen, dass am
Girls´ Day nicht nur Mädchen „Einblicke“ in für Frauen untypische
Berufsfelder gewinnen, sondern auch Jungen den Tag
zur praktischen Erkundung von männeruntypischen Berufen
nutzen können.
In vier bereits ausgewählten Modellregionen werden
regionale Arbeitskreise gefördert, die spezifische Angebote
für Jungen initiieren, die Werbung bei Schülern und geeigneten
Einrichtungen übernehmen sowie die Vermittlung koordinieren. |
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Handbuch
Lernfeld: Leben
Dieses Handbuch enthält Materialien zur Einbindung identitätsbildender
und gesellschaftlicher Themen in den Unterricht
auf der Basis von Gender Mainstreaming.
Es ist das Ergebnis des Projekts „Zukunft in Partnerschaft
– ZiP“ (s. AKTIV Heft 31). Mit den dort entwickelten
und erprobten Materialien sollen in erster Linie Lehrerinnen
und Lehrer von Haupt- und Realschulen unterstützt werden,
Gender Mainstreaming im Unterricht umzusetzen, um ihre
Schülerinnen und Schüler optimal auf die Erfordernisse einer
modernen Arbeits- und Lebenswelt vorbereiten zu können.
Das Konzept soll die Jugendlichen befähigen, einen selbstbestimmten
Lebensentwurf zu entwickeln und dabei alle Lebensbereiche
- Beruf und Familie in gleicher Weise für beide
Geschlechter - in ihre Planung mit einzubeziehen und wertzuschätzen.
Hierzu gehört u.a. das Training partnerschaftlicher
Aushandlungsformen für die oft sehr unterschiedlichen
„weiblichen“ und „männlichen“ Lebensentwürfe, die Entwicklung
kreativer Kooperationsformen und Konfliktlösungsstrategien.
Das Handbuch (Ordner mit 5 Themenheften + CD-Rom)
kann beim Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg,
Schellingstr. 15 in 70174 Stuttgart, Unkostenbeitrag
15 Euro, bezogen werden.
E-Mail: karin.buechling@sm.bwl.de |
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