AKTIV Frauen in Baden-Württemberg - Ausgabe 31 - 1/2006
   

Themen und Projekte aus dem Sozialministerium

Landeswettbewerb 2006 „Gleiche Chancen für Frauen und Männer im Betrieb

Bereits zum achten Mal findet der Landeswettbewerb „Gleiche Chancen für Frauen und Männer im Betrieb“ statt. Gesucht werden Unternehmen, die vorbildliche Lösungen für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der Gleichstellung von Frauen und Männern im Betrieb gefunden haben. Am Landeswettbewerb können Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg ab zehn Beschäftigten teilnehmen, wenn sie in den Wirtschaftsbereichen Dienstleistungen, Freie Berufe, Handel, Handwerk und Industrie tätig sind. Einsendeschluss ist der 31. März 2006.

Eine Jury aus Vertretern von Wirtschafts-, Frauen- und Familienvereinigungen, Gewerkschaften, dem Wirtschaftsministerium und dem Ministerium für Arbeit und Soziales wird nach einer Vorauswahl der eingereichten Projekte jeweils etwa zehn Unternehmen in den Größenkategorien Groß-, mittlere und kleine Betriebe besuchen. Die Betriebe mit den besten Lösungen werden am 14. November 2006 ausgezeichnet. Erstmals wird der Wettbewerb vom Sparkassenverband Baden-Württemberg unterstützt.

Weitere Informationen und die Ausschreibungsunterlagen finden Sie unter: www.wm.baden-wuerttemberg.de (Rubrik Frau und Technik)

Projekte

KONTAKT
zum Ministerium
für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg
Schellingstraße 15
70174 Stuttgart
E-Mail: Christiane.Hug-von-Lieven@sm.bwl.de

 

     

Abschlussbericht
Top-Themen der Frauenpolitik

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2006 legt das Ministerium für Arbeit und Soziales den Abschlussbericht zu seinem frauenpolitischen Aktionsprogramm „Top- Themen der Frauenpolitik“ vor. Das Aktionsprogramm wurde im November 2001 vom Ministerrat beschlossen und gab den Rahmen für die frauenpolitische Projektarbeit innerhalb der 13. Legislaturperiode vor. Das Programm enthält insgesamt 24 Projekte zu den Schwerpunktbereichen:

  Gender Mainstreaming (3 Projekte)
  Karriere mit Familie (5 Projekte)
  Wir können alles lernen (5 Projekte)
  Aktionsplan: Gegen Gewalt an Frauen (3 Projekte)
  Potenziale der Frauen erkennen und nutzen (5 Projekte)
  Das Land als Arbeitgeber (3 Projekte)

Der Abschlussbericht stellt in komprimierter Form die ergriffenen Maßnahmen und den Sachstand vor.

Den Bericht finden Sie ab dem 15. März 2006 unter: www.sozialministerium.de

   
     
Team de Projektes ZIP
Team des Projekts „ZIP – Zukunft in Partnerschaft“ mit dem Lehrerhandbuch
„Lernfeld Leben – ZIP“(siehe Artikel Zukunft in der Partnerschaft)
Foto: Schwäbische Zeitung Ravensburg
     
     

Ausschreibung
Förderung von Mädchen-Projekten

Für das Förderprogramm „Wir können alles?!“ des Ministeriums für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg bestand in den letzten Jahren eine starke Nachfrage. Deshalb fördert das Ministerium auch 2006 wieder Mädchenprojekte im Bereich der Berufswahlorientierung. Insgesamt stehen 25 500 Euro zur Verfügung.

Gefördert werden Projekte, die die Entscheidungsfähigkeit von Mädchen in Hinblick auf die Berufsorientierung unterstützen und sie an das gesamte Spektrum der Berufe heranführen. Die Angebote sollten sich an der Lebenswelt von Mädchen orientierten und diese in möglichst jungen Jahren ansprechen, wenn durch Rollenzuschreibung noch wenig Einengung besteht. Konkrete Projektinhalte werden nicht vorgegeben. Wesentlich für die Förderung ist die jeweilige mädchenspezifische Anleitung und die Nachhaltigkeit des Projekts.

Projektanträge sind spätestens bis 31. März 2006 beim Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg, Abteilung 2, Postfach 10 34 43, 70029 Stuttgart, einzureichen. Informationen bei Karin Büchling, Fon: 0711/123-35 22.

Da das Ministerium bei der Entscheidung über die Projektanträge fachlich von der LAG Mädchenpolitik beraten wird, sind die Anträge gleichzeitig als Mehrfertigung an die Geschäftsstelle der LAG Mädchenpolitik e. V. Baden-Württemberg, Siemensstr. 11, 70469 Stuttgart, zu übermitteln.

   
     

Projekt „Studi mit Kids“

Mit dem Ziel, die Vereinbarkeit von Studium mit Kind zu verbessern, wurde eine Konzeption „Studi mit Kids“ in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium, den Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen, den Studentenwerken und den Studienberatungen entwickelt.

Im Oktober 2005 hat das Ministerium für Arbeit und Soziales hierzu eine Ausschreibung durchgeführt, die sowohl die Erprobung des Konzepts „Studi mit Kids“ in vier Hochschulen, als auch die Auditierung „Familiengerechte Hochschule“ umfasste. Aus den eingegangenen 15 Bewerbungen wurden die Universität Mannheim, die Universität Konstanz, die Pädagogische Hochschule Karlsruhe und die Fachhochschule Esslingen ausgewählt. Diese werden mit jeweils bis zu 10 000 Euro vom Ministerium für Arbeit und Soziales gefördert.