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| AKTIV Frauen in Baden-Württemberg - Ausgabe
3 - 2/1998 |
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| Neue Themen und Projekte aus
dem Sozialministerium
Veranstaltungsreihe der Projektgruppe "Frauen
und berufliche Bildung"
Das Sozialministerium arbeitet zusammen mit Vertretern und Vertreterinnen
der Sozialpartner, mit Betrieben, Weiterbildungseinrichtungen, Wirtschaftsministerium
und Arbeitsverwaltung in der Projektgruppe "Frauen und berufliche
Bildung" des "Landesarbeitskreis berufliche Weiterbildung".
Diese wird 1998 unter dem Titel "Berufliche Qualifizierung
mit und für die Zukunft" eine Veranstaltungsreihe an 8
Abenden durchführen.
Die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien verändern
die Berufelandschaft und fordern in allen beruflichen Tätigkeiten
zusätzliche Qualifikationen. Die Veranstaltungsreihe wird erkennbare
Entwicklungen und Trends sowohl im Medienbereich als auch bei der
Anwendung der IuK Technologien in verschiedenen Branchen und Berufen
aufzeigen. Nach der Auftaktveranstaltung am 12. Mai 1998 stehen
am 19. Mai 1998 die neuen Ausbildungsberufe im Medienbereich und
am 15. Juli 1998 die neuen IT-Ausbildungsberufe im Vordergrund.
Nach der Sommerpause folgen Veranstaltungen zu berufsbegleitenden
Weiterbildungen im Medienbereich und in IuK-Techniken und den Auswirkungen
der IuK- Technologien, die branchenbezogen von Insidern dargestellt
werden: Banken und Versicherungen, Büromanagement und Sachbearbeitung,
Handel und Verkauf, Aus- und Weiterbildung.
Arbeitstagungen
für Frauenvertreterinnen
In Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium hat das für die
allgemeine dienstliche Fortbildung in der Landesverwaltung zuständige
Innenministerium ein in der Landesverwaltung einmaliges Fortbildungskonzept
entwickelt, das sowohl die Fortbildung der ca. 1000 Frauenvertreterinnen
gewährleisten, als auch zu einer stärkeren Vernetzung
der Frauenvertreterinnen beitragen soll. Am 8. und 9. April 1998
fanden die diesjährigen Arbeitstagungen statt, an denen ca.
400 Frauenvertreterinnen teilgenommen haben. Der Tagungsablauf mit
Fachvorträgen und Workshops hatte sich bereits 1997 bewährt
und wurde beibehalten. Neben zwei Fachreferaten zum Thema "Strukturelle
Diskriminierung von Frauen" (Frau Prof. Dr. Schaeffer-Hegel)
und "Dienstrechtsreform" (Frau Bräuning), wurden
in diesem Jahr in themenzentrierten Workshops Erfahrungen mit der
Umsetzung des LGlG ausgetauscht, Schwierigkeiten bei der praktischen
Umsetzung erörtert und Lösungsvorschläge erarbeitet.
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Projekte
Alle Veranstaltungen dieser Vortragsreihe finden im Haus der Wirtschaft,
Stuttgart, statt. Über die Termine ab Mitte September wird AKTIV
rechtzeitig informieren. |
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Wechsel
in der Förderkommission Frauenforschung
Alle Anträge auf Projektmittel aus dem Förderprogramm
Frauenforschung Baden-Württemberg werden von der beim Sozialministerium
eingerichteten Förderkommission Frauenforschung begutachtet
und beraten; auf der Grundlage der Kommissionsempfehlung entscheidet
das Ministerium über die Bewilligung.
Es kommt einem Neuanfang gleich, wenn nun die Hälfte der Kommissionsmitglieder
ihr Amt weitergeben: Nach langjähriger Mitarbeit schieden Prof.
Annemarie Diebold, Prof. Dr. Brigitte Frank, Prof. Dr. Gabriele
Gloger-Tippelt, Prof. Dr. Christiane Schiersmann und Dr. Gisela
Spies-Schlientz aus. Als Nachfolgerinnen berief das Sozialministerium
Prof. Dr. Regine Gildemeister, Prof. Dr. Cornelia Helfferich, Dr.
Kathrin Hoffmann-Curtius, Dr. Edit Kirsch-Auwärter und Prof.
Dr. Silvia Mergenthal. Auf der Kommissionssitzung vom 16. März
1998 trafen "alte", "neue" und weiter amtierende
Mitglieder zusammen, um über personelle Wechsel hinweg dem
Förderprogramm Kontinuität und Innovationskraft zu erhalten.
Staatssekretärin Johanna Lichy nahm dies zum Anlaß, zu
Beginn der Sitzung den Teilnehmerinnen für ihre engagierte
ehrenamtliche Kommissionstätigkeit zu danken. Sie erklärte
ausdrücklich, die Bemühungen, den Projekten des Förderprogramms
Frauenforschung mehr Öffentlichkeit und Wirksamkeit zu geben,
zu unterstützen.
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| Staatssekretärin Johanna Lichy,
Prof. Dr. Gabriele Gloger-Tippelt und Prof. Dr. Margret Wintermantel
( von links nach rechts) |
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Förderprogramm
Frauenforschung: 2. Ausschreibungsrunde 1998
Das Förderprogramm Frauenforschung wird auch in diesem Jahr
wieder zu einem zweiten Termin - Antragsfrist 7. Juni 1998 - ausgeschrieben.
Der thematische Schwerpunkt lautet weiterhin "Frauen in der
Stadt-, Regional- und Verkehrsplanung". Dies bedeutet keine
Einschränkung: auch andere Forschungsthemen können eingereicht
werden. Gleichwohl ist es wünschenswert, wenn die Frauenforschung
mit unterschiedlichen, einander ergänzenden Projekten Synergieeffekte
auslöst. Gefragt sind daher insbesondere Forschungsvorhaben,
die z.B. Wohnumfeld, Arbeitsmarktbedingungen und öffentliche
Räume im Sinne der Gleichberechtigung von Frau und Mann entwickeln
helfen. Wir erhoffen uns davon Impulse zur strukturellen Verbesserung
weiblicher Partizipation in unserer Gesellschaft.
Die Anträge sind gemäß den "Richtlinien des
Sozialministeriums über das Förderprogramm Frauenforschung"
zu stellen. In der abgelaufenen 1. Ausschreibungsrunde 1998 mit
Antragsfrist vom 15.März waren 30 Anträge eingegangen.
Diese werden zur Zeit begutachtet und bis Mai in der Förderkommission
beraten, danach vom Sozialministerium entschieden. |
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Anträge bis 7. Juni
1998 an die Abteilung Frauen und Familie des Sozialministeriums (es
gilt das Datum des Poststempels) |
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Netzwerk-Aufruf
In Baden-Württemberg gibt es viele und ganz unterschiedliche
Frauen-Netzwerke und Frauen-Foren, die mit viel Engagement und guten
Ideen vor Ort arbeiten. Wir wollen deshalb in AKTIV möglichst
viele verschiedene Frauen-Netzwerke und Frauen-Foren im Land öffentlich
vorstellen. Bitte übersenden Sie uns dazu eine Kurzbeschreibung
- auch Photos sind willkommen - mit Angabe einer Ansprechpartnerin.
1999 wollen wir eine landesweite "Frauen-Netzwerk-Tagung"
(Arbeitstitel) durchführen. Auch Anregungen für eine solche
Veranstaltung sind gerne willkommen. |
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Zuschriften an das Referat
63 des Sozialministeriums Baden-Württemberg Kennwort:
Frauen-Netzwerke
Hotline:
Fon: 0711/644-2561 montags 15 - 17 Uhr |
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Neues von der Ausschreibung "Ohne uns läuft
nichts! - Frauen im ehrenamtlichen Engagement"
Einen außerordentlich positiven Start hatte die Ausschreibung
"Ohne uns läuft nichts! - Frauen im ehrenamtlichen Engagement".
Die Resonanz vor Ort übertraf alle Erwartungen. Wie bereits
berichtet, hat diese Aktion des Sozialministeriums zum Ziel, die
Vielzahl der Leistungen ehrenamtlich tätiger Frauen sichtbar
zu machen, deren Anerkennung zu verbessern und die Verbände
als Träger und Initiatoren eherenamtlicher Arbeit zu stärken.
Erfreut zeigte sich Staatssekretärin Johanna Lichy vor allem
darüber, daß verschiedene Projekte darauf abzielen -
und somit ein ihr wichtiges Anliegen unterstützen - die Repräsentanz
von Frauen auch in ehrenamtlichen Führungspositionen zu erhöhen.
Die bis jetzt eingereichten Projektanträge sind bemerkenswert
und innovativ. Dazu zählen beispielsweise:
- "Klappern gehört zum Handwerk" - ein Projekt
des FrauenForums in Schwäbisch Gmünd. Um die gute Arbeit
auch nach außen professionell sichtbar zu machen und gesteckte
Ziele zu erreichen, werden für ehrenamtliche Funktionsträgerinnen
in den Verbänden in einer Seminarreihe Kenntnisse und Techniken
über Selbstpräsentation, Argumentationsstrategien, perfekte
Visualisierung, professionelle Pressemitteilungen bis hin zu den
Feinheiten der Lobbyarbeit vermittelt.
- "Managerinnen treffen Verbandsfrauen - Ökonomie meets
Ökologie" - Naturschutzbund und Naturschutzjugend Baden-Württemberg
e.V., Stuttgart. Ziel ist es, den Anteil von Frauen und Mädchen
in den Führungspositionen des Verbandes zu erhöhen und
Strategien dazu in einem Workshop mit Managerinnen aus der Wirtschaft
zu erarbeiten.
- "Ehrenamtliche Verbandsfrauen im WORLD WIDE WEB" -
ein Projekt des Landesfrauenrats Baden-Württemberg, Stuttgart.
Ziel ist, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, daß
sich ehrenamtlich tätige Frauen in Verbänden über
zeit- und ortsungebundene Information und Kommunikation im www
vernetzen und auch eine verbandseigene Homepage erstellen können.
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Stichtage, an denen die vorliegenden Anträge bewertet werden,
sind der 15.6. und der 15.8. 1998.
Faltblätter oder Antragsunterlagen könnten
weiterhin unter der Hotline-Nummer 0711/644-2561, montags 15 - 17
Uhr, bestellt werden. Dort werden auch Fragen zur Antrags- oder
Projektgestaltung gerne beantwortet.
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| In Planung AKTIV 4 (III.
Quartal 1998): Thema: Frauenpolitische Strategien
AKTIV 5 (IV. Quartal 1998): Thema: Frauen in Führungspositionen |
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