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| AKTIV Frauen in Baden-Württemberg - Ausgabe
27 - 1/2005 |
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| Themen und Projekte aus dem
Sozialministerium
54
Gemeinderäte in
Baden-Württemberg ohne Frauen
Die endgültigen Ergebnisse der Kommunalwahlen
2004 liegen zwischenzeitlich beim Statistischen Landesamt
Baden-Württemberg vor und können gemeindescharf
im Internet unter www.statistik.badenwuerttemberg.
de (Rubrik Wahlen) abgerufen werden.
Danach hat die Zahl der Gemeinderäte ohne Frauen
weiter abgenommen. In 54 der insgesamt 1100
Gemeinden Baden-Württembergs sind keine Frauen
in den Gemeinderäten vertreten (2004). Im Zeitvergleich
zeigt sich, dass 1989 noch 174 Gemeinderäte
ohne Frauen waren. 1994 sank die Zahl auf 84, 1999
auf 72 Gemeinderäte ohne Frauen. |
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Projekte
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Landesjugendbericht
Baden-Württemberg
für die 13. Legislaturperiode
Am 9. Dezember 2004 hat sich der Landtag mit dem
Landesjugendbericht Baden-Württemberg für die 13.
Legislaturperiode befasst, den das Institut für Erziehungswissenschaft
der Universität Tübingen in Kooperation
mit dem Institut IRIS e.V. Hechingen/Tübingen
im Auftrag des Sozialministeriums und des Kultusministeriums
erstellt hatte. Seine Themenschwerpunkte
sind: Lebenslagen Jugendlicher, Kinder- und Jugendarbeit,
Prävention und Qualitätsentwicklung.
Zudem ist inzwischen der Abschlussbericht „Jugendsozialarbeit
an Hauptschulen und im BVJ in Baden-
Württemberg“ über die Begleitforschung zur Landesförderung
erschienen, den ebenfalls das Institut für
Erziehungswissenschaften der Universität Tübingen
verfasst hatte. Beide Berichte sind beim Sozialministerium
zu beziehen und können außerdem über die
Homepage des Sozialministeriums www.sozialministerium.
de als PDF-Dateien eingesehen und heruntergeladen
werden. |
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Fachtagung
des Sozialministeriums zu
IT- und Medienkompetenz von Mädchen
„Zukunft im Blick – IT- und Medienkompetenz als Herausforderung
von schulischer und außerschulischer Bildung,
Mädchenarbeit in Baden-Württemberg“, unter
diesem Motto stand die Fachtagung, die am 20. Oktober
2004 vom Sozialministerium mit Unterstützung des
Europäischen Sozialfonds durchgeführte wurde. Neben
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus der Jugendarbeit
waren auch viele Vertreterinnen von Fachhochschulen,
Agenturen für Arbeit, Landratsämtern, von der
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg,
der Medien- und Filmgesellschaft Baden-
Württemberg und dem Südwestrundfunk vertreten.
In informativen Beiträgen wurde über verschiedene
Aspekte mädchenorientierter Medienarbeit berichtet. In
verschiedenen Foren fanden Diskussionen und der Austausch von Erfahrungen statt. Einig waren sich
die Teilnehmenden in der Einschätzung, dass es
auch im Interesse der Wirtschaft weiterhin
wichtig sei, Mädchen gezielt an die Neuen Medien
heranzuführen, um ihnen damit ein breites
Feld beruflicher Möglichkeiten zu eröffnen.
Anlässlich der Tagung wurde die Internetplattform
„Multiline“ (www.multiline-net.de) vorgestellt.
Sie bietet konkrete Unterstützung wie
z.B. Austausch von Ideen und pädagogischen
Konzepten, Fachdiskussionen und Reflexionen
über aktuelle Entwicklungen in der Medienarbeit
mit Mädchen, Transfer zwischen Wissenschaft
und Praxis. „Multiline“ richtet sich an alle, die an
einer Förderung der Medienkompetenz von Mädchen
und jungen Frauen interessiert sind. Auch die Tagungsdokumentation
ist hier abrufbar. |
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Fachtagung Medienkompetenz
von Mädchen
Foto: Karin Eble |
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Ausschreibung
2005 des
Förderprogramms Mädchenprojekte
Auch im Jahr 2005 fördert das Sozialministerium
Mädchenprojekte im Bereich der Berufswahlorientierung.
Bei den Projekten geht es darum, bei Mädchen
Interesse und Begeisterung für technische, naturwissenschaftliche
und informationstechnische Themen
und Sachverhalte zu wecken. Deshalb werden Projekte
gefördert, die Mädchen bei der Berufsorientierung
unterstützen und an das gesamte Spektrum der Berufe
heranführen.
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| Projektanträge sind
bis 21. März 2005
beim Sozialministerium
Baden-Württemberg,
Abteilung 2,
Postfach 10 34 43 in
70029 Stuttgart einzureichen.
Eine
Kopie des Antrags
ist an die Geschäftsstelle
der LAG
Mädchenpolitik e. V.
Baden-Württemberg,
Siemensstr. 11,
70469 Stuttgart, zu
übermitteln. |
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Das
Projekt MIKELE = Miteinander -
Inter - Kulturelle - Elternbildung
Das Projekt MIKELE = „Miteinander - Inter - Kulturelle -
Elternbildung in Ludwigsburg – Eglosheim“, wurde
durch das Sozialministerium Baden-Württemberg, den
ESF und die Stadt Ludwigsburg gefördert. Es lief zum
Jahresende aus.
Standbeine des Stadtteilprojekts waren: Elternbildungsangebote
für Migrantenfamilien, Maßnahmen zur
Basisqualifizierung von Migrantinnen, gemeinwesenorientierte
Arbeit und die Qualifizierung von pädagogischen
Fachkräften. Die Unterstützung von Eltern türkischer
Herkunft bildete dabei den Schwerpunkt. Seminarangebote
zu erziehungsrelevanten Themen, zu
gesundheitlichen und beruflichen Fragen waren für
Frauen türkischer Herkunft eine große Bereicherung.
Ziel des Projekts MIKELE war es, an der Verbesserung
der Bildungschancen von Kindern mit Migrationshintergrund
mitzuwirken und das friedliche Zusammenleben
aus- und inländischer Familien zu fördern. |
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Wenn sie Interesse
an den Aktivitäten
des Projekts haben,
können Sie gerne
einen Bericht sowie
die wissenschaftliche
Untersuchung
der Evang. Fachhochschule
Ludwigsburg/
Reutlingen
anfordern bei:
Inge Mugler, Diakonisches
Werk Württemberg,
Fon:
0711/16 56-280,
mugler.i@diakonie
wuerttemberg.
de. |
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Projekt „Frauen-Gedächnis-Orte“ bis 2006 verlängert
Das Sozialministerium Baden-Württemberg führt
das
Projekt „Leistungen von Frauen in Baden-Württemberg sichtbar
machen“ bis 2006 fort. Bezuschusst
werden die Herstellungskosten der Gedenktafeln mit 50 Prozent.
Zuwendungsempfänger
sind die Städte und
Gemeinden in Baden-Württemberg. Diese können einen formlosen
Antrag an das Sozialministerium Baden-Württemberg,
Abteilung Frauen und Familie, Postfach 10 34 43, 70029
Stuttgart, stellen. Bei derselben Anschrift oder per
E-Mail: Ursula.Hohl@sm.bwl.de kann auch ein Merkblatt
zur Ausschreibung angefordert werden.
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