Das 1997 gegründete BÜNDNIS FÜR KÜNSTLERINNEN setzt sich für gleiche und gerechte Chancen Künstlerinnen aller Kunstsparten ein. Mitglieder sind die GEDOKs in Heidelberg, Karlsruhe und Stuttgart, der Verein „Frau und Musik“, Landesgruppe Baden- Württemberg, sowie rund 60 Einzelmitglieder. Dieses Netzwerk vereint rund 900 Künstlerinnen und Kunstfreundinnen. Zweck und Ziel des Vereins ist die Förderung und Verbesserung der Chancen und Arbeitsbedingungen von Künstlerinnen aller Kunstsparten, die gegenüber ihren männlichen Kollegen eklatant benachteiligt sind „Erfolgspyramide“). Wir wollen dieses Ziel erreichen durch
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Information der Öffentlichkeit, |
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Gespräche und Verhandlungen mit Gespräche und Verhandlungen mit Abgeordneten, mit staatlichen und kommunalen Fachbehörden, mit Trägern von Kunst- und Kultureinrichtungen, |
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öffentliche Veranstaltungen, |
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Beratung und Unterstützung einzelner Künstlerinnen und Künstlerinnenvereine sowie |
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Mitarbeit in Kommissionen und Gremien in Kunst und Kultur. |
Mitglieder können Künstlerinnen sowie Vereine und Organisationen von Künstlerinnen werden, außerdem Personen, die Ziele und Arbeit des Vereins unterstützen wollen.
Von unseren bisherigen Aktivitäten sind hervorzuheben die Veranstaltung „Gleiche und gerechte Chancen für Künstlerinnen aller Sparten!“ im Jahr 2000 in Heidelberg, von der wir eine Tagungsdokumentation veröffentlicht haben, und die Tagung in Mannheim im Jahr 2003 zum Thema „Gender Budgeting in der öffentlichen Kunstförderung“.
Da die meisten Nachschlagewerke und Fachveröffentlichungen Künstlerinnen gar nicht oder nur in ganz geringer Zahl aufnehmen, haben wir vor, ein Verzeichnis „Künstlerinnen in Baden-Württemberg“ in Form einer CD-ROM herauszugeben.
Künstlerinnen sind auch bei den Festivals im Lande und in den Programmen der Theater und Galerien sowie in Kulturveranstaltungen unterrepräsentiert. Die Veranstaltung eines alle zwei bis drei Jahre stattfindenden Künstlerinnen-Festivals in Baden-Württemberg ist daher unser zweites Projekt.
Beide Projekte erfordern zu ihrer Realisierung öffentliche Kunstfördermittel. Vor dem Hintergrund von „Gender Mainstreaming“ – in Verbindung mit „Gender Budgeting“ – erhoffen wir uns, die für unsere Arbeit notwendigen Zuschüsse zu erhalten.






