| Frauenbildungsarbeit vor Ort
und an der Basis
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Sie veranstalten jedes Jahr die Esslinger Frauenwochen
– ist das auch Frauenbildungsarbeit? |
Frauenbildungsarbeit
findet zwar das ganze Jahr über an vielen Orten statt, doch
einmal im Jahr, im März, wird durch die Frauenwochen ein kompaktes
Programm der Öffentlichkeit angeboten. Auch Frauen, die sonst
keine Bildungsangebote annehmen, werden mit diesem Programm
erreicht, und manch eine findet dadurch den Zugang zu Frauengruppen
und Bildungseinrichtungen. Die Frauenwochen sind ein selbstverständlicher
Bestandteil des politischen und kulturellen Lebens in unserer
Stadt geworden und werden von den Esslingerinnen nach wie
vor gut angenommen. |
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Welche Ziele verfolgen Sie und worin sehen Sie
konkret Ihre Aufgabe? |
Ziel der Frauenwochen
ist es, die Frauenarbeit in Esslingen sichtbar zu machen und
ein Frauenthema aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.
So soll ein Diskussionsprozess in Gang gebracht werden, der
auch politische Anstöße für Veränderungen in der Kommune gibt.
Das Thema Geschlechtergerechtigkeit wird damit öffentlichkeitswirksam
in die Gesellschaft getragen. Außerdem soll 14 Tage lang das
Potenzial von Frauen als Dozentin, Referentin, Künstlerin
und Autorin in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gelangen. |
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Als Frauenbeauftragte gestalten Sie Frauenbildung
mit. Können Sie Erfolge verbuchen? |
| In Esslingen gibt
es eine Reihe von Bildungseinrichtungen und Organisationen
die Angebote für Frauen machen. Als Frauenbeauftragte habe
ich die Vernetzung dieser Organisationen gefördert, und dadurch
hat sich die Frauenbildungsarbeit verzahnt, und Veranstaltungen
werden auch in Zusammenarbeit mit dem städtischen Frauenbüro
durchgeführt. Dies führt zu einer Verbreiterung der Basis,
da das Frauenbüro eine hohe Akzeptanz in der Stadt hat. Auch
bin ich regelmäßig im Gespräch mit Bildungseinrichtungen und
Organisationen und berate diese bei ihrer Programmgestaltung.
Es ist erfreulich, dass durch die gute Kooperation Bildungsangebote
auch von Frauen angenommen werden, die sonst nicht so einfach
erreicht werden, wie allein Erziehende oder Migrantinnen.
Der Internationale Frauentreff, der mehrmals im Jahr stattfindet,
ist hierfür ein gutes Beispiel. Aufgrund der nachlassenden
finanziellen Ressourcen ist es außerdem dringend geboten,
Kooperationen zu suchen und gemeinsam neue Wege auch in der
Frauenbildungsarbeit zu gehen. |
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Interview

Beate Latendorf, Frauenbeauftragte
der Stadt Esslingen
| Die vom Frauenbüro
der Stadt Esslingen
gemeinsam mit
dem Frauenrat
Esslingen veranstalteten
Esslinger
Frauenwochen fanden
in diesem Jahr
zum 12. Mal statt. |
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