| Themen und Projekte aus dem
Sozialministerium
Gender
Mainstreaming (auch) in der Schule
„Gender Mainstreaming auch in der Schule“ titelt die
neueste Ausgabe der Fachzeitschrift „Lehren + Lernen“ April 2003
des Landesinstitutes für Erziehung und Unterricht Baden-Württemberg.
Zum ersten Mal sind Texte zu diesem Thema in einer speziell an Schulen
und Schulverwaltung gerichteten Fachzeitschrift zusammengestellt.
Neben Forschungsergebnissen aus den Hochschulen des Landes steht
ein Bericht über das in Ludwigsburg durchgeführte Projekt „Respekt“
als Beispiel für Kooperation von schulischem und außerschulischem
Bereich. Gender Mainstreaming als Denk- und Handelsstrategie erfährt
im Zusammenhang mit den PISA-Ergebnissen eine pädagogische Akzentuierung.
Auch der politische Rahmen wird aufgezeigt, ebenso werden der historische
Bezug und Fragen zur Definition des Begriffes geklärt. Das Vorwort
von Dr. Margrit Wienholz weist auf den neuen Denkund Handlungsansatz
als unverzichtbaren Bestandteil pädagogischer Arbeit hin.
Das Heft ist ein Baustein des Projektes „Gender Mainstreaming
und Leseförderung“. Dieses Projekt ist ein Teilprojekt zur Umsetzung
von Gender Mainstreaming „bottom up“ im Rahmen der interministeriellen
AG „Umsetzung von Gender Mainstreaming in der Landesverwaltung“.
Geplant ist bereits ein zweites Heft mit weiteren aufschlussreichen
Berichten auch aus anderen Bundesländern.
Bezugsadresse: Neckar-Verlag GmbH, Postfach 1820,
78008 Villingen- Schwenningen oder E-Mail: service@neckar-verlag.de
Ausschreibung:
Weiterführende Mädchen-Medien-Projekte
Besonders für Mädchen sind Computer- und Internetkenntnisse
für eine erfolgreiche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und für
eine Berufsperspektive – nicht nur in den Neuen Medienberufen –
einfach unerlässlich. Um junge Frauen für neue Medienberufe zu interessieren
und ihnen diese als berufliche Perspektive für sich schmackhaft
zu machen, ist die Verknüpfung von Mädchenarbeit und Medienprojekten
gut geeignet. Die Mädchen sollen bereits frühzeitig an die Neuen
Medien herangeführt werden, damit sie selbstbewusst mit dem Computer
umgehen lernen. Dadurch kann geschlechtsspezifischen Rollenstereotypen
entgegengewirkt werden.
Vor diesem Hintergrund und aufbauend auf die bisher
vom Sozialministerium Baden-Württemberg geförderten Einstiegsprojekte
wollen wir nun die geweckte Neugier der Mädchen nutzen und mit speziell
hierfür entwickelten mädchenspezifischen Materialien Projekte anstoßen,
die weiter gehende, vertiefende und breitere Kenntnisse in der IuK-Technologie
und deren Nutzung vermitteln. Entsprechende Projektanträge sind
bis spätestens 30. Juni 2003 beim Sozialministerium Baden-Württemberg,
Abteilung 6, Postfach 103443 in 70029 Stuttgart einzureichen.
Weitere Informationen unter Tel.-Nr.: 0711/123-3594
(Frau Büchling) im Sozialministerium.
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