| Mentoring für hochqualifizierte
Wissenschaftlerinnen
Von Dr. Dagmar Höppel, Universität Freiburg
Das Programm MuT-Mentoring und Training will hochqualifizierte
Wissenschaftlerinnen aus Baden-Württemberg auf ihrem Weg zur
Professur unterstützen. Es wurde 1998 von der Landeskonferenz
der Frauenbeauftragten an den wissenschaftlichen Hochschulen entwickelt.
Das MuT-Programm greift mehrere Elemente der wissenschaftlichen
Karriere auf und bietet eine zielgerichtete Unterstützung durch
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eine Orientierungsveranstaltung, die in die Prinzipien des
Mentorings einführt, |
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Veranstaltungen & Workshops zu Themenwünschen der
Teilnehmerinnen, |
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persönliche Beratung & Coaching, |
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die Vermittlung einer Mentorin/eines Mentors und |
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die Vernetzung der Teilnehmerinnen und der am Programm mitwirkenden
Personen untereinander. |
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Dr. Dagmar Höppel
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Durch MuT werden systematisch die Potentiale
und Kompetenzen der Wissenschaftlerinnen gestärkt, und es wird
Gelegenheit gegeben, fördernde Mentoring- Beziehungen aufzubauen,
ein Netzwerk zu knüpfen und hochschulspezifische Insider-Kenntnisse
zu gewinnen. Aufgrund seines überzeugenden Konzepts und seiner
großen Erfolge ist das MuT-Programm Vorbild für zahlreiche
Nachfolgeprogramme in anderen Bundesländern und über die
Bundesgrenzen hinweg geworden.
Mit einer mehr als vierjähriger Erfahrung lässt
sich feststellen: Mentoring-Beziehungen gedeihen im Stillen besonders
gut. Zusammen mit anderen Maßnahmen, wie einer klaren Struktur-
und Entwicklungsplanung der Hochschule (einschließlich Personalentwicklungsplanung)
kann Mentoring als wirksamer Mosaikstein bezeichnet werden, der
mit dazu beiträgt, Baden-Württemberg von seiner Schlusslichtposition
bei der Besetzung von akademischen Spitzenpositionen mit Frauen
im nationalen und internationalen Vergleich zu erlösen. |
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