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| AKTIV Frauen in Baden-Württemberg - Ausgabe
15 - 1/2002 |
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| Themen und Projekte
aus dem Sozialministerium
MädchenMedienTage in Freiburg in den Herbstferien
2001
Veranstaltet vom Freiburger Weiterbildungszentrum, Frau
und Technik, dem Medienzentrum des Jugendhilfswerks und der Volkshochschule
Freiburg fanden, mit finanzieller Unterstützung des Sozialministeriums
Baden-Württemberg, in den Herbstferien 2001 in Freiburg die zweiten
MädchenMedienTage statt. Unter dem Motto „Den Computer als kreatives
Werkzeug entdecken“ ging es um Medienvielfalt: Radio, Video, Fotostyling,
Computer und „rund ums Internet“. Die Kursangebote richteten sich
an unterschiedliche Altersgruppen. Für jüngere Schülerinnen wurden
die Ferienkurse ganztägig mit Betreuung über die Mittagszeit angeboten.
Allen Angeboten gemeinsam war produktorientiertes Arbeiten: ob Webseite,
eine bebilderte Geschichte, eine eigene Radiosendung, ein kleiner
Krimifilm. Alle Schülerinnen hatten Gelegenheit, eigene Ideen zu
verwirklichen und Produkte zu erstellen, wobei die Dozentinnen Anleitung
und Hilfestellung gaben. |
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Projekte
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Ein Höhepunkt war die Eröffnung der Ausstellung
in der Stadtbibliothek: Schülerinnen, die an den Kursen teilgenommen
hatten, präsentierten Kursinhalte und Produkte. So beschränkte sich
das Lernen nicht nur auf die Computerwelt, sondern auch das Auftreten
vor Publikum, der Umgang mit Beamer und Mikrofon wurde trainiert:
„Schlüsselkompetenzen“ für zukünftige Berufsbilder. Neben dem Umgang
mit Computersoftware vermittelten die Dozentinnen auch technisches
Wissen und Verständnis für Zusammenhänge. Das stärkte das „technische“
Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen: „Ich weiß jetzt genau, wo
die Speicherbausteine sitzen.“ Die Veranstalterinnen waren vom Eifer
ihrer Kursteilnehmerinnen begeistert.
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Eröffnung der Ausstellung in der Stadtbibliothek.
Foto: FWZ Freiburg |
Als Ergänzung fand eine Informationsveranstaltung zu
IT-Berufen für ältere Schüler und Schülerinnen statt. Expertinnen
aus der IT-Branche, eine Ausbilderin, eine Informatikkauffrau, aber
auch Studentinnen der Fachhochschule und Hochschule, sowie eine
Professorin berichteten über Unterschiede der Ausbildungs- und Studienangebote
im IT-Bereich und über Wege der Berufsfindung. Mit Nachdruck betonten
die Referentinnen, dass technisch orientierte Ausbildungen oder
ITStudiengänge an Universität und Fachhochschule nicht nur für männliche
Informatikfreaks interessant sind. |
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Kontakt:
Ursula Lemmertz,
Angelika Rosenstein-Krieger
Freiburger Weiterbildungszentrum Frau und Technik e.V.,
Friedrichring 37,
79098 Freiburg
Fon: 0761-28 85 92,
Fax: 28 85 02,
www.frau-und-technik.de |
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Staatssekretärin Johanna Lichy zeichnete am
28. Januar 2002 im Stuttgarter Neuen Schloss neun Bürgerinnen
und Bürger des Landes mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik
Deutschland für ihr beispielhaftes ehrenamtliches Engagement
aus.
Foto: Sozialministerium |
Förderprogramm
Frauenforschung – Ausschreibungsrunde 2002/2003
Das Förderprogramm Frauenforschung des Sozialministeriums
begleitet das frauenpolitische Aktionsprogramm der Frauenbeauftragten
der Landesregierung mit entsprechenden Forschungsprojekten und stärkt
die Entwicklung der Frauen- und Geschlechterforschung im Land. In
den Jahren 2002 und 2003 ist das Förderprogramm ausschließlich folgenden
Themenbereichen gewidmet:
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Gender Mainstreaming und |
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Gewaltprävention. |
Gefördert werden können Forschungsvorhaben hoher wissenschaftlicher
Qualität. Sie sollen den Stand der Forschung reflektieren und daran
anschließen, methodisch innovativ und erkenntniskritisch sein sowie
einen wissenschaftlichen Fortschritt erwarten lassen. Detailliertere
Information enthält der „Leitfaden zur Antragsstellung der Ausschreibungsrunde
2002“ (www.sm.baden-wuerttemberg.de). |
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Die Ausschreibung und der
Leitfaden können angefordert werden beim Sozialministerium Baden-
Württemberg ,
Postfach 10 34 43,
70029 Stuttgart |
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Rote Karte – Platzverweis – landesweite Einführung
Aufgrund der positiven Ergebnisse des Modellversuchs
wird das Platzverweisverfahren in Fällen häuslicher Gewalt nun landesweit
eingeführt. Die landesweite Einführung erfolgt im Vorgriff auf die
angekündigte spezielle Regelung des Platzverweisverfahrens im Polizeigesetz.
Denn das Platzverweisverfahren kann auf die polizeiliche Generalklausel
gestützt werden. Mit der Änderung des Polizeigesetzes sollen Unsicherheiten
bei der Anwendung des Platzverweisverfahrens beseitigt und den mit
einem Hausverbot verbundenen gravierenden Eingriffen in die Rechte
des Täters Rechnung getragen werden.
Zur Unterstützung der landesweiten Einführung geben
das Sozial-, das Innen- und das Justizministerium in loser Folge
Handreichungen mit Informationen und Empfehlungen heraus. Die erste
Folge der Handreichung enthält Tipps zur Einrichtung Runder Tische
und Empfehlungen zur Konzeption der Beratung der Betroffenen nach
einem Platzverweis und informiert über das neue Gewaltschutzgesetz
des Bundes. Die Handreichungen werden in das Internet des Sozialministerium
(www.sm.baden-wuerttemberg.de) sowie in das Intranet der Kommunalen
Landesverbände eingestellt. |
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