| Präventionspreis der Polizei
im Jahr 2000
Von Uwe Stürmer, Innenministerium Baden-Württemberg
Mit der Auslobung des Präventionspreises 2001 für beispielhafte Projekte
gegen Gewalt im sozialen Nahraum wollte die Polizei die Notwendigkeit
eines konsequenten Vorgehens gegen diese Form alltäglicher Gewalt
verstärkt in das öffentliche Bewusstsein rücken und das ehrenamtliche
Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in diesem Bereich fördern.
Dass es bereits eine breite Palette interessanter und Erfolg versprechender
Aktivitäten im Land gibt, zeigen die 43 beim Landeskriminalamt eingegangenen
Bewerbungen.
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| Übergabe des 1. Preises am 15. Januar 2001 Foto:
LKA |
In einer Feierstunde am 15. Januar überreichte Innenminister
Dr. Thomas Schäuble im Landeskriminalamt Vertreterinnen und Vertretern
der von einer interdisziplinären Jury prämierten Projekte die Urkunden
und Preise. Themen und Inhalte der ausgezeichneten Projekte reichen
von professionellen und vernetzten Öffentlichkeitskampagnen u. a.
mit Selbstbehauptungskursen, Theaterprojekten, gezielter Plakatierung
und Kinospots, über Präventionsarbeit und Hilfsangebote für Kinder
und Jugendliche, Schulprojekte gegen sexuellen Missbrauch mit Fortbildung
von Lehrkräften, getrenntem Unterricht für Mädchen und Jungen sowie
Elternarbeit bis hin zu herausragendem ehrenamtlichen Engagement
und der Einrichtung einer Koordinierungsstelle gegen Gewalt:
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1. Preis (5.000 Mark) Ludwigsburger Kampagne „Aktiv gegen
Männergewalt an Frauen, Mädchen und Jungen“, |
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2. Preis (3.000 Mark) „Kinderwerkstatt EIGEN-SINN“ aus Freudenstadt, |
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3. Preis (2.000 Mark) Schulprojekt „Power 2U“ gegen sexuellen
Missbrauch an Mädchen und Jungen, initiiert von der Anlaufstelle
Pfiffigunde e. V. in Heilbronn, |
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3. Preis (2.000 Mark) Projekt „Gewalt an Frauen und Kindern“
des Frauenhauses Calw. |
Angesichts der Vielzahl herausragender Projekte wurden
erstmalig auch zwei Sonderpreise in Höhe von je 1.000 Mark an die
„Lahrer Frauennotrufzentrale“ und für das Freiburger Projekt „Nein
zur Gewalt“ verliehen. |
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Uwe Stürmer, Kriminaloberrat, ist Referent für
Kriminalprävention, Jugenddelinquenz, Gewalt im sozialen Nahraum,
Rauschgift und Opferschutz im Innenministerium.
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