AKTIV Frauen in Baden-Württemberg - Ausgabe 10 - 4/2000
   

Neue Themen und Projekte aus dem Sozialministerium

Mentoring-Tagung und Fortbildungsangebot für Mentorinnen und Mentees
Im Rahmen der Mentoring-Initiative des Sozialministeriums fand – mit großer Resonanz – am 25. September 2000 die Impulstagung „Mentoring –als frauenpolitische Strategie“ statt. Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen informierten sich über „Grundsätzliches zum Thema Mentoring“ (Sabine Asgodom), „das Mentoring-Programm der Firma Telekom“ (Gunna Santjohanser), „das Programm ,Mentoring und Training – MuT‘ für Habilitandinnen und Doktorandinnen in Baden-Württemberg“ (Prof. Dr. Elisabeth Cheauré) sowie über Vernetzungsinitiativen wie z.B. ZONTA (Dr. Vera Trost). Die Foren am Nachmittag widmeten sich den Themen „Implementation von Mentoring in Verbänden, Organisationen und Betrieben“ (Christa van Winsen, FiV; Heike Massa, Bestfoods Deutschland), „Einführung für Mentorinnen“ (Simone Schönfeld, DJI; Dr. Dagmar Höppel, LaKoF )und „Einführung für Mentees “(Kristin Keßler, SM; Andrea Eichhorn, LfU; Renate Janizcek, RP Karlsruhe). Eine Dokumentation der Tagung ist vorgesehen. Als nächsten Schritt führt das Sozialministerium Fortbildungsveranstaltungen für Mentorinnen und Mentees durch, über die frühzeitig informiert werden wird.

Bericht „Kommunale Familienpolitik in Baden-Württemberg“
Im Auftrag des Sozialministeriums hat die Familienwissenschaftliche Forschungsstelle einen Bericht über familienfreundliche Projekte und Konzepte der Kommunen in Baden-Württemberg erarbeitet. Das Sozialministerium stellt den Bericht „Kommunale Familienpolitik in Baden-Württemberg“ Kommunen, familien- und frauenpolitischen Akteuren und Akteurinnen sowie weiteren Interessierten zur Verfügung (auch im Internet: www.sozialministerium-bw.de).

Fachtagung „Neue Medien-und IT-Berufe – Chancen für Mädchen und Frauen“
Am 28. September 2000 veranstaltete das Sozialministerium Baden-Württemberg mit den Bodenseeanrainern: Bayern, den Kantonen Thurgau und St. Gallen, Vorarlberg und Tirol in Friedrichshafen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren eine Fachtagung „Neue Medien-und IT-Berufe –Chancen für Mädchen und Frauen “. Denn derzeit sind, so die Frauenbeauftragte der Landesregierung, Staatssekretärin Johanna Lichy, in Baden-Württemberg ähnlich wie bei den anderen Bodenseeanrainern, nur knapp 14 Prozzent der Auszubildenden in diesen zukunftsträchtigen Berufen weiblich. Erstmals wurden länderübergreifend Informationen und Anregungen ausgetauscht sowie Projekte vorgestellt, mit denen Mädchen und Frauen für diese neuen Technologien interessiert und für die neuen Berufe in diesem Bereich gewonnen werden können.

 
Die Vereinten Nationen haben das Internationale Freiwilligenjahr 2001 ausgerufen. Es beginnt am 5.12.2000 (Internationaler Tag der Freiwilligen) und endet am 5.Dezember 2001. Unter dem Motto „Weil es uns gefällt “ führt das Sozialministerium dazu eine Kampagne durch. Die Auftaktveranstaltung findet am 12.Januar 2001, 14.00 Uhr, im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Informationen beim Sozialministerium, Geschäftsstelle Bürgerengagement: Fax:0711/123-3989

 

     
Ausschreibung des Förderprogramms Frauenforschung für 2001
Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat das Förderprogramm Frauenforschung für das Jahr 2001 ausgeschrieben. Die Antragsfrist endet am 15. Februar 2001 (es gilt das Datum des Poststempels). Gefördert werden können Forschungsprojekte hoher wissenschaftlicher Qualität, die den ,Gender‘-Ansatz der Frauen- und Geschlechterforschung aufnehmen und weiterentwickeln. Förderkriterien und Verfahren sind im Leitfaden zur Antragstellung dargestellt (mit einer Liste bereits geförderter Projekte im Internet: www.sozialministerium-bw.de/organisation/index.htm). Mehr über Frauen-und Geschlechterforschung finden Sie in AKTIV 8 (Mai 2000).
   
     
AKTIV gratuliert der baden-württembergischen Historikerin Prof. Margarete Dörr. Sie wurde vom Deutschen Staatsbürgerinnen-Verband zur „Frau des Jahres 2000“ gewählt.