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in einer Vielzahl von Gesprächen, die ich mit
Frauenverbänden und Fraueninitiativen, mit Frauenbeauftragten
und Frauenvertreterinnen, mit Politikerinnen und ehrenamtlich Engagierten
geführt habe, wurde immer wieder der Wunsch nach mehr Transparenz,
Dialog und Vernetzung zum Ausdruck gebracht. Ich habe diese Anliegen
aufgegriffen und in meinem 10-Punkte-Programm einer zukunftsorientierten
Frauenpolitik angekündigt, daß mit der Herausgabe einer
regelmäßigen Publikation zur Entwicklung im frauenpolitischen
Bereich der
- Dialog intensiviert,
- Zielsetzungen transparent und
- Themen öffentlich
gemacht werden sollen.
Denn durch staatliche Maßnahmen allein können Gleichberechtigung
und Chancengleichheit für Frauen und Männer nicht verwirklicht
werden; hierzu bedarf es vielmehr eines gesamtgesellschaftlichen
Prozesses, den staatliche Frauenpolitik mit anzustoßen und
zu fördern hat.
Die Gestaltung dieses Prozesses kann durch eine Vernetzung der im
frauenpolitischen Bereich aktiven Frauen intensiviert werden; ein
verstärkter Dialog wird dazu beitragen, das gemeinsame Ziel
eher zu erreichen.
Die gesellschaftliche Bewußtseinsbildung und Sensibilisierung
ist also ein wesentlicher Bestandteil der Frauenpolitik. Ebenso
ist die Sichtbarmachung frauenpolitischer Belange und Themen Voraussetzung
für eine Verankerung frauenpolitischer Forderungen im politischen
Prozeß. Im Hinblick auf die Kernpunkte: Information, Transparenz,
Dialog und Vernetzung wurde AKTIV zunächst als Printmedium
konzipiert; eine Nutzung der neuen Kommunikationstechniken ist geplant.
In AKTIV werden frauenpolitische Themen aufgegriffen, Projekte und
Vorhaben vorgestellt, Entwicklungen auf EU-, Bundes- und Landesebene
beleuchtet und Termine und Veranstaltungen veröffentlicht.
AKTIV soll aktuell und informativ sein und soll auch als Unterstützung
für die tägliche Arbeit vor Ort genutzt werden können.
Der Informationsfluß soll mit AKTIV verbessert und ein konstruktiver
Dialog initiiert werden.
Kurzum: AKTIV ist Programm. Ich bin gespannt auf Ihre Reaktion!
Mit freundlichen Grüßen

Johanna Lichy MdL
Staatssekretärin im Sozialministerium Baden-Württemberg
Frauenbeauftragte der Landesregierung
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